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AUDIOGUIDE WIEN

Audioguide von Wien

1. EINFÜHRUNG

Willkommen in Wien! Unser Audioguide (Audioguides) wird Sie während Ihres gesamten Aufenthaltes in der österreichischen Hauptstadt begleiten. Die Audiodateien werden Sie über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten informieren und Ihnen relevante historische Fakten offenbaren. Ein Besuch in Wien ist die Gelegenheit, in die kaiserliche Pracht der Stadt einzutauchen, die einst das Herz der mächtigen Habsburger Monarchie war. Der Glanz und Prunk der vielen Paläste und Monumente werden bei Ihnen sicherlich einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen.

Nur wenige Städte können mit einem so umfangreichen kulturellen und historischen Angebot aufwarten. Hier, in der Wiege der Musik schlechthin, können Sie die Werke von Mozart, Haydn, Schubert oder Johann Strauss auf sich wirken lassen. Danach werden Sie sich wie ein Kaiser oder eine Kaiserin fühlen, indem Sie auf den Spuren der berühmten Sisi wandeln und die eleganten Paläste der Stadt Wien entdecken.

Lassen Sie uns die Tour nun beginnen!

Audioguide von Wien - Einführung

1. Audioguide Einführung

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Audioguide Einführung

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Audioguide Einführung

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Audioguide Einführung

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2. DIE WIENER STAATSOPER 

Es gibt keine berühmtere Oper auf der Welt als die von Wien, und aus diesem Grund beginnen wir auch unsere Führung (audioguides) mit einem der bedeutendsten Bauwerke der österreichischen Hauptstadt.

Im Jahr 1857 beschloss Kaiser Franz Joseph mitten in der Stadt den Bau einer großen Prachtstraße, um dem Stadtbild ein moderneres Aussehen zu verleihen. Diese Erschließung war nicht nur eine bloße ästhetische Änderung des Erscheinungsbilds der Hauptstadt, sondern eine komplette Umgestaltung. Der Bau der Wiener Staatsoper war dabei am meisten an dieser Metamorphose beteiligt. Initiiert wurde der Bau von den Architekten Eduard van der Nüll und August Sicard von Sicardsburg.

Das 1869 mit der Präsentation eines Werkes von Mozart eingeweihte Gebäude im Neorenaissance-Stil war jedoch eine Enttäuschung für die Wiener, die etwas Eindrucksvolleres, Majestätischeres erwartet hatten. Der erste Architekt starb schließlich gequält von der Vorstellung, beim Bau versagt zu haben. Der zweite Architekt hielt dem Druck ebenfalls nicht allzu lange stand, denn er starb letztendlich an einem Herzinfarkt.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Opernbühne durch alliierte Bomben zerstört, woraufhin sich im Gebäude ein Feuer ausbreitete. Der Eingang mit den Fresken von Moritz von Schwind, die Haupttreppen, das Foyer und die Teestube blieben erhalten. Fast das gesamte Dekor und die Requisiten von über 120 Opern sowie etwa 150.000 Kostüme wurden jedoch das Opfer der Flammen.

Schnell begann man danach mit dem Wiederaufbau des Gebäudes, wobei der ursprüngliche Stil und auch die Originalfarben Rot, Gold und Elfenbein beibehalten wurden, man sich für das Dekor jedoch für ein moderneres Erscheinungsbild entschied. Das rekonstruierte Opernhaus wurde am 5. November 1955 mit der Oper von Beethoven Fidelio unter der Leitung von Karl Böhm wiedereröffnet. 1993 wurde die Opernbühne renoviert und mit den modernsten akustischen Technologien ausgestattet.

Um die Schönheit und Akustik der Oper in vollen Zügen zu genießen, wie wäre es mit dem Besuch einer der vielen Aufführungen, die auf dieser unglaublichen Bühne stattfinden? 

Audioguide von Wien - Die Wiener Staatsoper

2. Audioguide Die Wiener Staatsoper

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Audioguide Die Wiener Staatsoper

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Audioguide Die Wiener Staatsoper

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Audioguide Die Wiener Staatsoper

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3. DAS PARLAMENTSGEBÄUDE VON WIEN 

Wie das Opernhaus wurde auch das Wiener Parlament im Zuge der Erneuerung der Ringstraße erbaut und ist eines der bemerkenswertesten Denkmäler dieses herrlichen Boulevards. Die Arbeiten begannen im Jahr 1874 und wurden 10 Jahre später abgeschlossen. Das Gebäude im klassizistischen Stil, das wir jetzt mit dem Audioguide (Audioguides) sehen, erinnert an das antike Griechenland: Der Architekt Theophil von Hansen wählte diesen Stil, weil die Hellenen das erste Volk waren, das Freiheit und Recht über alles liebte. Für seinen Bau wurden Materialien aus allen Ländern des Kaiserreichs verwendet. Der Pallas-Athene-Brunnen am Eingang des Gebäudes repräsentiert die Weisheit des Staates.

Nach seinem Bau wurde das Gebäude zum Sitz des Parlaments des österreichischen Teils der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Nach dem Sturz der Habsburger im Jahr 1918 wurde das Wiener Parlament Zeuge einer der wichtigsten Episoden in der Geschichte des Landes, als die Abgeordneten den Übergang zur Republik proklamierten.

Heute verfügt es über zwei große Kammern, die durch einen zentralen Säulengang verbunden sind. Die eine ist der Sitz des Nationalrats und die andere der des Bundesrats. 

Audioguide von Wien - Das Parlamentsgebaude von Wien

3. Audioguide Das Parlamentsgebäude

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Audioguide Das Parlamentsgebäude

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Audioguide Das Parlamentsgebäude

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Audioguide Das Parlamentsgebäude

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4. KAISERRESIDENZ VON ÖSTERREICH  

Die ehemalige Kaiserresidenz Hofburg ist der größte Palast der Stadt Wien. Er war die Residenz der meisten österreichischen Kaiser, vor allem der Habsburger-Dynastie, die über 600 Jahre lang, von 1276 bis zum Sturz der Monarchie 1918, regierte. In den kaiserlichen Gemächern lebten Franz Joseph I. von 1857 bis 1916 und auch die unter dem Namen Sisi bekannte Kaiserin Elisabeth bis zu ihrem tragischen Tod. Derzeit ist es die Residenz des Bundespräsidenten der Republik Österreich.

Die Hofburg ist auch als Winterresidenz bekannt, da sie der bevorzugte Sommersitz der kaiserlichen Familie Schloss Schönbrunn war, über das Sie in der nächsten Audiodatei (Audioguides) mehr erfahren werden. Die Hofburg befindet sich im alten Teil der Stadt, im ersten Bezirk, am Ufer der Donau.

Der Palast hat 2600 Zimmer. Nahezu alle Herrscher, die diesen Palast, den Sitz der Macht über sechs Jahrhunderte lang, besetzten, wollten hier ihre Spuren hinterlassen. Von der Gotik bis zum Historismus, der im 19. Jahrhundert in Mode war, sind alle Stile in dem Dutzend Gebäuden, aus denen der Palast besteht, vertreten. Zu diesen Gebäuden gehören die ehemaligen kaiserlichen Salons, mehrere Museen, zwei Kapellen, die Österreichische Nationalbibliothek, die Spanische Hofreitschule, das Museum für Völkerkunde in Wien und die Amtsräume des Bundespräsidenten.

Die Schatzkammer ist die Bezeichnung für 21 Räume, in denen die von den Habsburgern im Laufe der Jahrhunderte angehäuften geistlichen und weltlichen Schätze aufbewahrt werden. Zu diesen Schätzen gehören unter anderem die Kronjuwelen und Insignien des Heiligen Römischen Reiches, das Gemälde des Kaisers Maximilian I. von Bernhard Strigel und die Schätze, die er bei seiner Heirat mit Maria von Burgund im Jahr 1477 erwarb.

Audioguide von Wien - Kaiserresidenz von Osterreich

4. Audioguide Kaiserresidenz von Österreich

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Audioguide Kaiserresidenz von Österreich

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Audioguide Kaiserresidenz von Österreich

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5. SCHLOSS SCHÖNBRUNN 

Das Areal von Schloss Schönbrunn ist aufgrund seiner hohen historischen Bedeutung eines der wichtigsten Kulturdenkmäler Österreichs. Seine prächtige Architektur und Dekoration im Stil von Versailles waren der Grund, es 1996 in die Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO aufzunehmen. Hier lebten einst Maria Theresia, Kaiser Franz Joseph, Kaiserin Elisabeth und andere Monarchen. Der Palast hat insgesamt 1441 Räume, von denen 45 mit dem Audioguide (Audioguides) besichtigt werden können.

Aus dem einfachen Jagdgut wurde im Laufe der Geschichte einer der schönsten Barockgärten Europas. Im Park von Schloss Schönbrunn befinden sich beeindruckende Brunnen, Statuen, Denkmäler, Bäume und Pflanzen sowie die spektakuläre Gloriette, die von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg entworfen wurde. Ebenso gibt es einen Tiergarten, den ältesten der Welt ist, da er 1752 als kaiserliches Tiergehege gegründet wurde.

Das Schloss und seine Gärten wurden ab 1696, nach der Belagerung Wiens durch das Osmanische Reich, erbaut und angelegt. Karl VI. zeigte kein besonderes Interesse an Schönbrunn, aber seine Tochter Maria Theresia machte das Schloss zur Sommerresidenz der Habsburger, einen Status, den es bis zum Ende der Monarchie 1918 beibehielt. Während der Regierungszeit Maria Theresias und ab 1743 wurden unter der Leitung von Nikolaus von Pacassi, der bereits in der Hofburg, der Winterresidenz des Kaisers, für die kaiserliche Familie tätig war, umfangreiche Erweiterungen und Umbauten am Schloss vorgenommen. Der Großteil der Innenausstattung stammt aus dieser Zeit und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele des sogenannten österreichischen Rokoko.

Neben seiner ästhetischen Schönheit ist das Schloss Schönbrunn von unbestreitbarer historischer Bedeutung, da es Schauplatz zahlreicher wichtiger Ereignisse war. Das Klavier-Wunderkind Mozart spielte im Spiegelsaal, als er 6 Jahre alt war. Maria Theresia nutzte das runde chinesische Kabinett, um geheime Konferenzen mit dem Staatskanzler Fürst Kaunitz abzuhalten. Der Blaue Chinesische Salon war der Ort, an dem 1918 Kaiser Karl I. das Ende der Monarchie unterzeichnete. Zu erwähnen ist auch, dass in der Großen Galerie zwischen 1814 und 1815 die Mitglieder des Wiener Kongresses tagten.
 

Audioguide von Wien - Schloss Schönbrunn

5. Audioguide Schloss Schönbrunn

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Audioguide Schloss Schönbrunn

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6. SCHLOSS BELVEDERE 

Das Schloss Belvedere in Wien gilt als eines der schönsten Barockgebäude der Welt und gehört deshalb auch zum Weltkulturerbe. Es ist zweifellos einer der Orte, die man in Wien mit dem Audioguide (Audioguides) besuchen sollte, nicht nur wegen des Gebäudes und seiner Gärten, sondern auch wegen der Kunstwerke, die in den alten Palastsälen ausgestellt sind. Tatsächlich wird das Schloss heute als Museum genutzt, in dem ein bedeutender Fundus der österreichischen Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart zu sehen ist.

Die Schlossanlage ließ Prinz Eugen von Savoyen im 15. Jahrhundert als Sommerresidenz und Veranstaltungsort errichten und zwar an der Stelle, wo sich zur damaligen Zeit die Stadttore befanden. Nach dem Tod von Prinz Eugen wurde das Schloss von Kaiserin Maria Theresia erworben, die ihm wegen der herrlichen Ausblicke auf Wien den Namen Belvedere verlieh, was auf Italienisch „Schöne Aussicht“ bedeutet.

Der Gebäudekomplex besteht aus zwei Palästen: dem Oberen Belvedere und dem Unteren Belvedere. Beide sind durch einen ausgedehnten, auf drei Ebenen angelegten Garten im französischen Stil mit zahlreichen Skulpturen und Springbrunnen miteinander verbunden. Hinzu kamen die Orangerie, ein gläsernes Gewächshaus für Zitruspflanzen, sowie der Prunkstall, in dem die 14 schönsten Pferde des Prinzen untergebracht waren, und in dem heute mittelalterlicher Kunst ausgestellt wird.

Das Untere Belvedere wurde als erstes der beiden Gebäude zwischen 1714 und 1716 nach Plänen von Johann Lukas von Hildebrandt erbaut. In diesem Palast besticht insbesondere die Pracht der Empfangsräume wie die Marmorgalerie, das Goldenen Zimmer, der Groteskensaal oder der Spiegelsaal. Es sind überraschend subtile Räume, in denen vor allem die Künstler und Bildhauer, welche die Stadt im Goldenen Zeitalter Wiens (zwischen 1683 und 1780) prägten, die Hauptrolle spielen.

Das Obere Belvedere wurde später, zwischen 1717 und 1726, erbaut, mit dem Ziel, darin Feste zu feiern und damit die Popularität Prinz Eugens zu steigern. Es ist das Hauptgebäude und verfügt über eine kunstvoller gestaltete Fassade. In ihm ist die österreichische Galerie des 19. und 20. Jahrhunderts ausgestellt, wobei die Werke von Gustav Klimt mit den Porträts „Der Kuss“ und „Judith“ hervorstechen. Neben der unglaublichen Gemäldesammlung ist auch der Bereich bemerkenswert, der von der sog. Sala Terrena, der Kapelle und dem Marmorsaal gebildet wird. 

Audioguide von Wien - Schloss Belvedere

6. Audioguide Schloss Belvedere 

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Audioguide Schloss Belvedere 

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Audioguide Schloss Belvedere 

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7. DER STEPHANSDOM 

Der im Herzen von Wien gelegene Stephansdom ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Wien. Er ist Ausgangs- und Endpunkt der zahlreichen Touristen in Wien, weil es in seiner Nähe viele Denkmäler und sehenswerte Plätze gibt, die man mit dem Audioguide (Audioguides) besichtigen kann, ebenso wie die meisten Restaurants und Cafés.

Wiens wichtigstes religiöses Symbol wurde auf den Ruinen einer dem heiligen Stephanus geweihten romanischen Kirche aus dem Jahr 1147 erbaut, wobei vom alten Gotteshaus nur noch das Riesentor und die Heidentürme erhalten sind.

Gekrönt wird der Dom von einem großen spitz zulaufenden Turm im gotischen Stil, der mit seinen 137 Metern Höhe von verschiedenen Punkten Wiens aus zu sehen ist. Nach einem mühsamen Aufstieg über eine Wendeltreppe wird man jedoch von der Aussichtsplattform des Turms mit einem wunderschönen Panoramablick auf das Stadtzentrum belohnt.

Die am Nordturm hängende Pummerin-Glocke wurde mit den Kanonen gegossen, welche die türkischen Truppen beim Rückzug aus der Hauptstadt 1683 zurückließen. Nachdem sie 1945 infolge eines Dachbrands nach unten stürzte und zerbarst, wurde mit ihren Resten schließlich die heutige Glocke gegossen.

Auf der Rückseite der Kathedrale können Sie das Ziegeldach sehen, das aus mehr als 250.000 Ziegeln besteht, die nach schweren Beschädigungen während des Zweiten Weltkriegs restauriert werden mussten.

Im Inneren des Wiener Doms befinden sich die sterblichen Überreste der meisten Mitglieder der Familie Habsburg. Ein Besuch der Katakomben aus dem 18. Jahrhundert und des Dommuseums mit seinen zahlreichen sehenswerten Schätzen ist zum Abschluss der Besichtigung sehr zu empfehlen. 

Audioguide von Wien - Stephansdom

7. Audioguide Stephansdom

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8. KUNSTHISTORISCHES MUSEUM 

Das Kunsthistorische Museum Wiens ist eines der ersten Museen der Welt für bildende und dekorative Kunst. Es befindet sich in einem spektakulären Palais am Maria-Theresien-Platz, direkt gegenüber seinem Zwilling, dem Naturhistorischen Museum, über das Sie in der nächsten Audiodatei (Audioguide) mehr erfahren werden.

Die beiden Museen an der Ringstraße wurden von Kaiser Franz Joseph I. in Auftrag gegeben, um der unglaublichen Kunstsammlung der habsburgischen Dynastie einen dauerhaften Standort zukommen zu lassen und gleichzeitig der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Die Fassade wurde aus Sandstein gebaut. Das Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss und wird von einer kolossalen Statue der Pallas Athene gekrönt.

Die Bestände des Museums stammen hauptsächlich aus dem österreichischen Zweig der Habsburger: Maximilian I. sammelte die Werke von Künstlern wie Dürer; Ferdinand von Tirol widmete sich Porträts und Rüstungen; Kaiser Rudolf II. fügte weitere Werke von Dürer, Correggio und Brueghel dem Älteren hinzu, obwohl der Großteil seiner umfangreichen Sammlung heute über ganz Europa verstreut ist. Schließlich gibt es noch die Gemäldesammlung, die Ferdinand III. auf Geheiß von Erzherzog Leopold Wilhelm von Habsburg anlegte.

Mehrere Räume im Kunsthistorischen Museum in Wien sind dem Alten Ägypten gewidmet. Selbst die Räume sind wie ein ägyptischer Tempel dekoriert, in dem Sarkophage, Mumien und eine der berühmten türkisblaue Nilpferdfiguren zu sehen sind.

Auf die geheimnisvollen ägyptischen Räume folgt eine Reihe von schummrig beleuchteten Räumen, in denen unzählige Kunstwerke aus dem klassischen Griechenland und dem alten Rom ausgestellt sind. Die subtilen Formen der Reliefs auf dem Sarkophag der Amazonen sowie die Büsten römischer Kaiser und Bürger verdienen besondere Aufmerksamkeit. 

Audioguide von Wien - Kunsthistorische Museum

8. Audioguide Kunsthistorische Museum

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Audioguide Kunsthistorische Museum

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9. DAS NATURHISTORISCHE MUSEUM 

Das in der Nähe des Kaiserpalastes gelegene Museumsgebäude wurde 1889 zeitgleich mit dem Kunsthistorischen Museum eröffnet. Beide Museen haben ein identisches Äußeres und stehen sich am Maria-Theresien-Platz gegenüber. Sie wurden zwischen 1872 und 1891 an der Ringstraße nach den Plänen von Gottfried Semper und Karl Freiherr von Hasenauer errichtet.

Sobald man die Schwelle des Naturhistorischen Museums von Wien überschritten hat, befindet man sich in einem luxuriös dekorierten Raum mit verschiedenen Marmorarten, ornamentalem Stuck, Blattgold und allen Arten von Gemälden, was das Gebäude selbst schon zu einem Kunstwerk macht. Den Abschluss bildet die imposante, 60 Meter hohe Kuppel mit der eleganten Haupttreppe, auf der sich die Skulptur von Antonio Canova „Theseus besiegt den Zentauren“ befindet.

Oben vom Dach des Naturhistorischen Museums erwartet die Besucher ein einzigartiger Ausblick auf das historische Stadtzentrum Wiens und die Ringstraße.

Unter diesem Dach sammelten die Habsburger alles, angefangen von Insekten über Flugsaurier bis hin zu Edelsteinen und Mineralien. Die Insektensammlungen gehen auf das Jahr 1793 zurück, als Franz I. von Österreich die wissenschaftlichen Sammlungen von Joseph Natterer, dem Vater des späteren Zoologen Johann Natterer, erwarb. Zahlreiche präparierte Exemplare von bereits ausgestorbenen oder stark vom Aussterben bedrohten Tieren machen diese Sammlung von unschätzbarem Wert.

In der nächsten Audiodatei (Audioguide) erwarten Sie weitere bemerkenswerte Elemente der Sammlung des Naturhistorischen Museums von Wien. 

Audioguide von Wien - Naturhistorischen Museums

9. Audioguide Naturhistorischen Museums

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10. DAS NATURHISTORISCHE MUSEUM, DIE SAMMLUNG

Wir setzen wir unseren Rundgang mit dem Audioguide (Audioguides) durch die umfangreiche Sammlung des Naturhistorischen Museums in Wien fort.

Das Meisterstück der Sammlung ist die „Venus von Willendorf“, eine 29.500 Jahre alte, nur elf Zentimeter große Figur, die 1908 in der Wachau, in Niederösterreich, gefunden wurde. Dieses Juwel paläolithischer Bildhauerkunst ist einer der berühmtesten archäologischen Funde der Welt und wird in dem als „Venuskabinett“ bekannten Raum ausgestellt.

Im Digitalen Planetarium, mit einem Innengewölbe von ca. 8,5 Metern Durchmesser, werden mehrmals täglich Präsentationen zu verschiedenen Themen der Astronomie, Biologie, Urgeschichte und des Meeresbodens gezeigt.

Im Dinosauriersaal kann man Skelette und Überreste der riesigen prähistorischen Tiere und einen Allosaurus von erschreckender Realität bestaunen, der sich zudem bewegt und bedrohliches Gebrüll von sich gibt. Das weltweit erste Lebendmodell eines „Terrorvogels“ in Originalgröße sowie neue Exponate des Schädels eines Triceratops ergänzen die beeindruckende Dauerausstellung.

Sehenswert ist auch die größte und älteste Meteoritensammlung der Welt, in der 1.100 „vom Himmel gefallene“ Steine zu bewundern sind. Darüber hinaus wird mithilfe eines Simulators der Einschlag eines gewaltigen Meteoriten in 3D-Animation inszeniert. 

Audioguide von Wien - Naturhistorischen Museums

10. Audioguide Naturhistorische Museum, die Sammlung 

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11. DER VOLKSGARTEN

Wenn Sie während Ihres Wien-Besuchs irgendwann mal etwas Ruhe brauchen, dann besuchen Sie am besten einen der vielen wunderschönen Parks im Herzen der Stadt. Besonders sehenswert ist der Volksgarten, ein großer dreieckiger Garten, der für seine prächtigen Rosengärten mit rund 400 Rosensorten berühmt ist.

Der Garten wurde 1819 von Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren und von Ludwig von Remy entworfen. Er befindet sich dort, wo einst in erster Linie die Festungsanlagen standen, die 1809 von Napoleon zerstört wurden. Später, als die Ringstraβe eröffnet wurde, wurde der Garten dann erweitert.

Fast in der Mitte des Volksgartens steht der Theseustempel, der 1820 vom Architekten Peter von Nobile errichtet wurde, um darin die Skulpturengruppe des griechischen Gottes Theseus und den Minotaurus, ein Werk Canovas, unterzubringen, das sich heute im Kunsthistorischen Museum befindet.

Der Garten enthält auch eine große Anzahl von Denkmälern, Gebäuden und Brunnen, unter denen in diesem Audioguide (Audioguides) das Denkmal der Kaiserin Sisi hervorzuheben ist, das 1906 von Friedrich Ohmann nach der Ermordung der Kaiserin im Jahre 1898 errichtet wurde.

Neben dem Volksgarten gibt es in Wien aber noch eine Vielzahl anderer attraktiver Parks, die zum Spazieren und Entspannen einladen: Der Stadtpark ist zum Beispiel der Park mit den meisten Denkmälern und Skulpturen in Wien. Eine weitere Option ist der im englischen Stil gestaltete Burggarten, der eins der Privatgarten von Kaiser Franz Joseph I. war. Sie können auch den Wiener Rathauspark mit seiner symmetrischen Form, den Sigmund-Freud-Park oder den Bruno-Kreisky-Park besuchen. 

Audioguide von Wien - Volksgarten

11. Audioguide Volksgarten 

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12. DER NASCHMARKT

Die nächste Station im Audioguide (Audioguides) ist der sogenannte Naschmarkt, der wohl beliebteste Straßenmarkt Wiens. Er befindet sich in der Wienzeile und erstreckt sich über eine Länge von etwa 1,5 Kilometern.

Der Naschmarkt besteht seit dem 16. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden hauptsächlich Milchprodukte verkauft. Ab 1793 mussten alle Früchte und Gemüse, die mit dem Fuhrwerk nach Wien kamen, auf dem Naschmarkt verkauft werden. Diejenigen Produkte hingegen, die mit dem Schiff auf der Donau ankamen, wurden an anderen Orten der Stadt verkauft.

Heute kann man hier frisches Obst und Gemüse aus aller Welt, exotische Gewürze, Fleisch, Fisch, Käse und Brot kaufen, wie z. B. die Kaisersemmeln, ein typisch österreichisches Rundbrötchen. Es gibt auch viele kleine Restaurants, die traditionelles Wiener Essen anbieten: Probieren Sie unbedingt den Kaiserschmarrn, der aus Stücken einer Art dicker, süßer Crêpe besteht, die oft mit Rosinen, gemahlenen Mandeln und Marmelade oder Apfelstückchen gefüllt ist; oder den Palatschinken, die lokalen Crêpes, die mit Aprikosenmarmelade, oder wie die Österreicher sagen „Marillen“ gefüllt sind.

Der Naschmarkt ist zweifellos der beste Platz in der Stadt, um die Österreicher, aber auch Besucher aus der ganzen Welt bei ihren täglichen Einkäufen zu beobachten. Die Marktverkäufer und Ladenbesitzer repräsentieren auch einen breiten Querschnitt der Wiener Bevölkerung, angefangen von den gut vertretenen lokalen österreichischen Käsemachern bis hin zu einer großen Vielfalt an ethnischen Gruppen, was Wien zu einer multikulturellen Stadt macht. 

Audioguide von Wien - Naschmarkt

12. Audioguide Naschmarkt

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13. DIE WIENER KARLSKIRCHE 

Die Kirche, die wir nun mit dem Audioguide (Audioguides) erkunden werden, ist ein Symbol religiöser und politischer Macht der kaiserlichen Dynastie der Habsburger.

Während der verheerenden Pestepidemie, die Wien 1713 heimsuchte und etwa 8.000 Menschen das Leben kostete, versprach Kaiser Karl VI., sobald die Stadt von diesem Unheil befreit sei, einen Tempel zu errichten, der dem heiligen Karl Borromäus, Erzbischof von Mailand und Held der Pestepidemie von 1576, gewidmet sein sollte. Im Jahr nach der Epidemie wurde ein Wettbewerb für das Kirchenprojekt ausgeschrieben, das schließlich an Johann Bernhard Fischer von Erlach vergeben wurde. Die Mittel, die den Bau der Kirche ermöglichten, wurden zwangsweise von den jüdischen Einwohnern Wiens eingefordert.

Die Arbeiten begannen 1716 und wurden nach dem Tod des Architekten 1723 von seinem Sohn Joseph Emanuel Fischer von Erlach bis zur Fertigstellung 1737 fortgeführt. Das Gebäude ist 80 Meter hoch und 60 Meter breit und ist nach dem Stephansdom das zweitgrößte Gotteshaus der Hauptstadt.

Die Kirche ist ein Meisterwerk des barocken Eklektizismus, der verschiedene Stile miteinander verbindet: die zentrale Fassade stellt einen griechischen Portikus dar, die Säulen daneben sind vom Barock inspiriert; sie imitieren die Trajanssäule in Rom und weisen eine spiralförmige Dekoration auf, die Szenen aus dem Leben des Heiligen Karl Borromäus zeigt. Der Eingang wird von einer gigantischen Kuppel dominiert. Die beiden Seitenpavillons zeigen römische Barockeinflüsse und chinesisch geprägte Dekoration. Im Innern des Tempels befinden sich Schnitzereien und Altaraufsätze, die von den berühmtesten Künstlern der damaligen Zeit wie Daniel Gran und Altomonte angefertigt wurden. Hervorzuheben ist die Kuppel, in der ein Fresko des Salzburger Malers Johann Michael Rottmayr zu sehen ist, das zwischen 1725 und 1730 entstand und „Die Apotheose des heiligen Karl Borromäus“ heißt und der letzte Auftrag sein sollte, den der Künstler erfüllte.

Der Hochaltar, an dem Alberto Camesina und Ferdinand Maxmilián Brokoff mitgewirkt haben, zeigt ein Stuckrelief mit dem Heiligen Karl auf einer Wolke, der zum Himmel aufsteigt. 

Audioguide von Wien - Karlskirche

13. Audioguide Karlskirche 

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14. DAS ALBERTINA-MUSEUM 

Für jeden Kunstliebhaber ist die Besichtigung der Albertina mit dem Audioguide (Audioguides) eine der besten Optionen in Wien. Das im Zentrum der Stadt, gleich hinter der Oper, befindliche Museum präsentiert seinen Besuchern die umfangreichsten Bildersammlungen der Welt, mit mehr als 65.000 Zeichnungen und rund einer Million Stichen.

Das Repertoire an Zeichnungen umfasst einen beispiellosen Bestand von Dürer mit rund 120 Werken sowie Beispiele von Pisanello, Lorenzo Ghiberti, Leonardo da Vinci, Michelangelo und Raffael. Auch die flämische Schule ist mit Werken von El Bosco, Pieter Brueghel dem Älteren, Cranach, Rubens, Van Dyck und Rembrandt vertreten. Aus der französischen Romantik sind Boucher und Fragonard hervorragende Beispiele, und die Sammlung geht weiter zum Impressionismus und den Bewegungen des späten 19. und einen Großteil des 20. Jahrhunderts mit Cézanne, Klimt, Egon Schiele, Kandinsky und Francis Bacon.

Die Albertina wurde auf einem der letzten verbliebenen Abschnitte der Wiener Stadtmauer, der Augustinerbastei, errichtet. Ursprünglich wohnten hier mehrere bekannte Persönlichkeiten der Stadt, darunter Herzog Albert von Sachsen-Teschen, der seine Gemäldesammlung aus Brüssel mitbrachte, wo er als Generalgouverneur der Österreichischen Niederlande gedient hatte. Leider ging ein Drittel der Sammlung verloren, als das Schiff mit ihr sank. Die Sammlung war von Herzog Albert und Graf Giacomo Durazzo, dem österreichischen Botschafter in Venedig, begonnen worden, der 1776 Herzog Albert und seiner Frau Marie-Christine 30.000 Kunstwerke schenkte. Die Sammlung wurde dann durch Alberts Nachkommen weiter vergrößert.

Im Jahr 1919 wurde dieser Kulturraum von den Habsburgern an die Republik Österreich übertragen. Ein Jahr später wurde die Kupferstichsammlung mit der der alten Hofbibliothek vereint und erhielt zu Ehren ihres früheren Besitzers ihren heutigen Namen. Obwohl die Albertina 1945 durch Bomben beschädigt wurde, wurde das Gebäude wieder aufgebaut und ist heute ein repräsentatives und interessantes Kunstzentrum. 

Audioguide von Wien - Albertina Museum

14. Audioguide Das Albertina Museum 

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