Audioführung für Dénia (Alicante, Spanien)

1. Einführung

Audioführung von Dénia - Stadtplan

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Herzlich willkommen in Denia. Denia liegt im Norden der Provinz Alicante, die Teil der autonomen Region Valencia ist. Das Gemeindegebiet umfasst 66 Quadratkilometer und 44.000 Einwohner. Die Gemeinde erstreckt sich am Fuße des zum Naturschutzgebiet erklärten Massivs Montgó und zählt auf einen 20 km langen Küstenabschnitt. Diese hervorragende Lage beschert Denia ein beneidenswert mildes Klima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 20 Grad Celsius.


2. Spielzeugemuseum (Ende des XiX und XX Jahrhundert)

Audioführung Spielzeugemuseum 

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Das Gebäude, in dem sich heute das Spielzeugmuseum befindet, ist der einstige Nordbahnhof. Er wurde im Jahr 1884 in Betrieb genommen. Die Bahnlinie verlief zwischen Denia und Carcaixent und sorgte auch für die Anbindung an Valencia und das Landesinnere. Mittlerweile beherbergt das Gebäude eine umfangreiche Sammlung von Spielzeug, das in Denia gefertigt wurde, und verweist damit auf die Bedeutung dieser Industrie ab 1904 bis in die Sechzigerjahre.

Audioführung von Dénia - Spielzeugemuseum

3. Marquis de Campo und Straße Diana(XIX Jahrhundert)

Audioführung Marquis de Campo und Straße Diana

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Im 19. Jahrhundert vollzog Denia dank der Herstellung und Vermarktung von Rosinen ein beispielloses Wirtschaftswachstum und wurde zu einer kleinen Kreishauptstadt mit einem wohlhabenden Bürgertum. Es entstanden Hotels und Casinos. Reedereien ließen sich nieder, um den Hafen Denias mit Häfen in Europa, Afrika und Amerika zu verbinden. Ferner etablierten sich in Denia Konsulate verschiedener Länder. Die Stadt wuchs zum Hafen hin, weshalb mittelalterliche Mauern abgerissen und neue Straßen angelegt werden mussten. So beispielsweise auch die Marqués de Campo oder die Calle Diana, wo wir uns gerade befinden. José Campo, ein einflussreicher valencianischer Politiker mit Familie in Denia, trieb den Bau der Bahnstrecke zwischen Carcaixent und Denia sowie die Erweiterung des Hafens voran. König Alfons XII. verlieh ihm den Adelstitel Marqués de Campo.

Audioführung von Dénia - Marquis de Campo

4. Raval de Terra: Strasse Cavallers, Loreto, Mayor, Nou, Cop y Plaza Constitución. (XV Jahrhundert)

Audioführung Raval de Terra

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Die erste Siedlung der neuen christlichen Bewohner konzentrierte sich auf „Raval de Terra“, das einzige Gebiet, das ununterbrochen als städtische Anlage diente. Aufgrund eines königlichen Erlasses von Jakob II. wurde im Jahr 1247 der Abriss der Häuser angeordnet, um die Siedlung innerhalb der Festungsmauern neu anzulegen. So entstand die einstige „Vila de Denia“. Im Laufe des 16. Jahrhunderts nahm die Bevölkerung zu, sodass sich die Stadt bis zu ihrem alten Standort, dem „Raval de Terra“ ausdehnte, wo wir uns nun befinden. Dennoch belegte sie nur einen Bruchteil der Fläche, auf die sich einst die islamische Medina erstreckte. Einige der Gebäude, welche die mit dem Rosinenhandel reich gewordenen Familien im 19. Jahrhundert errichten ließen, sind noch heute in der Calle Cavallers und der Calle Loreto erhalten und heben sich stark von den übrigen Wohnhäusern der Altstadt ab.

Audioführung von Dénia - Raval

5. Der Erbfolgekrieg. 20 de junio de 1707

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20. Juni 1707. Der Spanische Erbkrieg ist in vollem Gange. Nachdem Karl II. ohne Nachkommen verstarb, stehen die spanische Krone und das Mächtegleichgewicht in Europa auf dem Spiel. Rund zehn europäische Länder sind in den Krieg verwickelt. Denia unterstützt wie andere zur Krone Aragon gehörende Ortschaften den Thronanwärter aus dem Hause Habsburg, den Erzherzog Karl, gegen Philipp V., einen Vertreter des Absolutismus. 12.000 bourbonische Soldaten unter der Leitung des französischen Generals D’Asfeld greifen zum zweiten Mal die Stadt an, die von Diego Rejón de Silva verteidigt wurde. Vier Kanonenschüsse schlagen eine Bresche in die Mauer, doch der Angriff wird von der Garnison und freiwilligen Zivilisten abgewehrt. Bei ihrem Rückzug setzen die bourbonischen Truppen die rund um die Festung befindliche Ernte in Brand. Wir befinden uns jetzt in der „Carrer de Bretxa“, deren Name so viel wie Breschenstraße bedeutet und auf diese historische Begebenheit verweist. Denia kapitulierte nach vierzehntägiger Belagerung am 17. November 1708. Dabei wurde die Bevölkerung auf nur 114 Einwohner verringert und die Stadt in Schutt und Asche gelegt.

Audioführung von Dénia - Carrer la Bretxa straße

6. Platz Constitución

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Dies ist der ehemalige Platz von „Raval de Terra“. Zwei Bauten stechen hier besonders hervor:

Die Kirche An der Stelle, an der sich heute das Archiv der Asunción-Kirche befindet, wurde Ende des 16. Jahrhunderts bzw. Anfang des 17. Jahrhunderts eine Kapelle im Renaissancestil errichtet. Sie war dem Heiligen Sant Roc gewidmet und wurde bereits im Jahr 1649 abgerissen und durch die neue Sant-Roc-Kapelle ersetzt. Diese wiederum wurde 1684 für baufällig erklärt. Die heutige Kirche ist Mariä Himmelfahrt gewidmet und datiert aus dem zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts. Sie entstand anstelle der Sant-Roc-Kapelle und ist im Barockstil gehalten. Während des Spanischen Unabhängigkeitskriegs gegen Napoleon zu Beginn des 19. Jahrhunderts und während des Spanischen Bürgerkriegs zwischen 1936 und 1939 erlitt die Kirche zahlreiche Beschädigungen, die jedoch später wieder repariert wurden. Rathaus Das. 

Rathaus entstand 1630 und im Laufe des 19. Jahrhunderts mehrfach um- und ausgebaut. Der neoklassizistische Geschützturm wurde 1877 hinzugefügt.

Audioführung von Dénia - Platz Constitución

7. Platz del Consell y tunnel

Audio guía de la Plaza del Consell
y tunnel

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Von diesem Platz aus erblickt man zwei Sehenswürdigkeiten: Beim Blick auf die Festung sieht man den Consell-Turm, dem dieser Platz seinen Namen verdankt. Der Turm diente vom 15. bis 17. Jahrhundert offenbar als Sitz der Stadtverwaltung. Die aus Sandstein gefertigten Quadersteine, aus denen der Turm besteht, weisen noch immer Spuren und Einschüsse aus dem Jahr 1707 auf, als hier der Spanische Erbkrieg tobte. Auf der rechten Seite der „Plaza del Consell“ erkennt man einen Tunnel. Wir befinden uns mitten im Spanischen Bürgerkrieg. Denias Stadtkern wird von der Luftwaffe und den Seestreitkräften bombardiert. Der Tunnel, der zum Schutz dient und die Festung durchquert, wurde Ende 1937 von der Stadtverwaltung angelegt, um der Bevölkerung Zuflucht während der Angriffe zu bieten.

Audioführung von Dénia - Tunnel

8. Strasse la mar

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 Strasse la mar

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 Strasse la mar

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Über den Gebäuden erkennt man die für Rosinen und Guano genutzten Morand-Lager. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Denia durch die Aufnahme in die Krone vom Feudalsystem befreit. Dieser Umstand sorgte zusammen mit der durch den Rosinenhandel erzielten Wirtschaftsblüte für eine Neuheit – die Beteiligung des Bürgertums an der Stadtverwaltung. Denia gedieh innerhalb kurzer Zeit zu einer florierenden Kreisstadt mit einem wohlhabenden Bürgertum.

Audioführung von Dénia - Strasse la mar

9. Wohnungen la mar

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 Wohnungen la mar

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Verschiedene historische Ereignisse spielten sich im Zusammenhang mit Denias Hafen und Hafenviertel ab. Dem Volksmund nach ging Miguel de Cervantes hier an Land, als er 1580 aus seiner Gefangenschaft in Algier zurückkehrte. Im Jahr 1599 besuchte Lope de Vega Denia in seiner Eigenschaft als Chronist und begleitete Philipp III., der seine Verlobung mit Margarete von Österreich feierte. Im Jahr 1609 wurden von Denias Hafen aus über 40.000 Morisken des Landes verwiesen. Noch 1730 bestand das Hafenviertel aus gerade einmal sieben verstreut liegenden Häusern. Innerhalb von fünfzig Jahren jedoch sorgt die Hafenaktivität hier für mehr Reichtum als in der Stadt, deren Ausdehnung sich noch immer auf das Festungsgelände beschränkte. Soziale Unterschiede, verschiedene Bräuche und weitere Faktoren, welche die beiden Siedlungen voneinander abgrenzten, bescherten dem Hafenviertel 1837 seine Unabhängigkeit und den Namen „Poble Nou de Diana“. Nach zwei Jahren wurde es jedoch wieder mit Denia verbunden. Die Verlegung des Hafens im Jahr 1917 und ein Wirtschaftsrückgang stoppten das Wachstum des Viertels.

Audioführung von Dénia - Wohnungen la mar

10. Die römische denia, Dianium

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 Die römische denia, Dianium

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Dianium verdankt seinen Eintrag in die römische Geschichte einem Mann namens Sertorius, der im 1. Jahrhundert vor Christus in interne Streitigkeiten um Rom verwickelt war. Er nutzte Denia als Militär- und Marinestützpunkt im Mittelmeer und lehnte sich von dort gegen die schier unüberwindbare Vorherrschaft Roms auf. Sertorius wurde im Jahr 73 vor Christus verraten und getötet. Nach Ende dieses Konflikts setzte vermutlich die Errichtung der römisch-republikanischen Stadt „Dianium“ ein. Ihre größte Blütezeit erreichte Dianium im 1. und 2. Jahrhundert nach Christus, als sich auch die großen Sklavenstädte der Herstellung von Wein und Öl widmeten, um diese Erzeugnisse nach Gallien, Ligurien, Afrika und Rom zu exportieren. Ab dem 3. Jahrhundert begann jedoch der Niedergang der Stadt. Mit der Ankunft germanischer Siedler geriet Dianiums römischer Glanz in Vergessenheit.

Audioführung von Dénia - Dianium

11. Der Islamischen denia, Daniya

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 Der Islamischen denia, Daniya

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Das islamische Daniya entstand rund um den Hafen, wo Mitte des 10. Jahrhunderts Werften für die Armada des Kalifats von Córdoba errichtet wurden. Im 11. Jahrhundert zerfiel das Kalifat in Taifa-Königreiche und bescherte der Stadt eine ihrer größten Blütezeiten. Mudschahid, ein freigelassener Sklave am Königshof, ermächtigte sich der Flotte und eines Teils der Truppen und gründete das Taifa-Reich Daniya, das an Valencia und Murcia grenzte und auch die Balearen umfasste. Mudschahid prägte eine eigene Münze und betrieb reichen Handel im gesamten Mittelmeerraum. Er wurde zum Mäzen für Philosophen, Gelehrte und Mediziner. Im Jahr 1076 wurde Daniya vom Taifa-Reich Saragossa annektiert. Unter der Herrschaft der Almoraviden nahm Denia angesichts der vorrückenden Christen eine Vielzahl von Flüchtlingen auf. Ab 1172 war Denia Teil des Almohaden-Reiches, bis es 1244 von Pere Eiximen d’En Carrós, einem Kommandanten unter König Jakob I., zurückerobert wurde.

Audioführung von Dénia - Daniya



Tourismusbüro: Calle Manuel Lattur, 1- Local E, 03700 Dénia, Alicante.
- Tel.: +34 966 42 23 67 - www.denia.net -



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