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1. AUDIOGUIDE BARCELONA. SAGRADA FAMILIA.
Die Sagrada Familia Sie ist das meistbesuchte Monument der Stadt und bis heute unvollendet.
Obwohl es nicht jeder weiß, war Francisco de Paula del Villar y Lozano der erste Architekt, der für den Bau der Sagrada Familia verantwortlich war, der jedoch aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit den Bauherren das Projekt aufgab.
Im Jahr 1883 ging die Bauleitung dann in die Hände von Gaudí über, der sich, dank der üppigen Spenden, die er erhielt, für ein neues, monumentaleres und für die damalige Zeit sehr innovatives Design entschied.
Im Jahr 1926 starb Gaudí und hinterließ die Baupläne des Gebäudes in den Händen seiner Nachfolger, damit sein großes Werk vollendet werden konnte. Es ist bekannt, dass Gaudí die letzten fünfzehn Jahre seines Lebens
ausschließlich der Sagrada Familia widmete, ein Bauwerk, in dem er seine gesamte architektonische Entwicklung verewigte.
Auch heute noch überwacht Gaudí weiterhin den Baufortschritt, da seine sterblichen Überreste in der Krypta der Kathedrale ruhen.
Ein Merkmal, das die Sagrada Familia besonders symbolisiert, ist ihre vertikale Ausrichtung, da sie von Beginn an das Ziel hatte, Gott nahe zu sein. Im Original-Design von Gaudí gibt es 18 verschiedene Türme, von denen derzeit 8 erbaut wurden. Mit diesen Türmen wollte Gaudí die 12 Apostel, vier Evangelisten, die Jungfrau Maria und Jesus darstellen.
Hervorzuheben sind ihre drei Hauptfassaden: die Geburtsfassade, die einzige Fassade, deren Fertigstellung Gaudí miterleben konnte, und die die Geburt Christi darstellt; die Passionsfassade Christi, die das Leiden Jesu während der Kreuzigung darstellt, und die Glorienfassade, die größte der drei Fassaden, die den Tod, das Jüngste Gericht, die Herrlichkeit und die Hölle darstellt.
Im Jahr 1936, während des Spanischen Bürgerkriegs setzten Revolutionäre die Krypta in Brand und zerstörten die Werkstatt, zusammen mit Plänen, Zeichnungen und Fotografien sowie maßstabgetreuen Gipsmodellen. Diese Zerstörung hätte den Fortgang der Basilika-Bauarbeiten stark beeinträchtigen können, aber die Arbeiten wurden dennoch nicht eingestellt und die Entwürfe von Gaudí weiterhin umgesetzt.
Derzeit ist ein großer Teil des Baus der Basilika abgeschlossen, und es wird erwartet, dass die Sagrada Familia im Jahr 2026 endgültig fertiggestellt sein wird. Audioführer Barcelona.
2. AUDIOGUIDE BARCELONA. LA RAMBLA
Der berühmte Prachtboulevard La Rambla befindet sich im historischen Zentrum von Barcelona, und verbindet den alten Hafen Port Vell mit der Plaza de Catalunya.
Sie ist eine lang, in verschiedene Bereiche unterteilte Promenade, in denen man Blumenstände, Straßenkünstler, Cafés, Museen sowie charakteristische Gebäude der Stadt wie das Opernhaus Gran Teatre del Liceu oder die Markthalle La Boqueria finden kann. Hier gibt es auch den Brunne Font de Canaletes, wo sich nach jedem Sieg des FC Barcelona seine Fans versammeln, um diese hier ausgiebig zu feiern. Der Tradition zufolge wird jede Person, die Wasser aus diesem Brunnen trinkt, irgendwann einmal wieder nach Barcelona zurückkehren.
Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts war es Tradition auf der La Rambla zu sitzen, um die Menschen vorbeischlendern zu sehen. Die Leute mieteten sich Stühle, um dieses Kommen und Gehen der Menschen auf der bekannten Plaza de la Boqueria zu betrachten, bis schließlich 1860 Stühle auf der gesamten Promenade aufgestellt wurden.
Einer der charakteristischsten Punkte innerhalb der Rambla ist das Mosaik, das Joan Miró 1976 auf der Plaza de la Boqueria geschaffen hat. Dieses Mosaik stellt das Meer dar und Miró schuf es zusammen mit dem Wandbild, das sich am Flughafen Barcelona befindet und die Luft darstellt, sowie der Skulptur Frau und Vogel, die sich im Park Joan Miró befindet und die Erde darstellt.
Auf ausdrücklichen Wunsch des Künstlers ist das Mosaik nicht geschützt, und alle Passanten, die durch das Zentrum von La Rambla gehen, können dieses Werk betreten, das aufgrund der hohen Qualität seines Materials bisher kaum abgenutzt wurde, auch wenn es dennoch regelmäßig restauriert wird.
Dies war auch der Endpunkt der schrecklichen Fahrt eines Lieferwagens nach dem jihadistischen Anschlag am 17. August 2017, bei dem 13 Menschen starben und Hunderte verletzt wurden. Das Mosaik von Miró diente dazu, dass darauf alle Menschen Blumen und Kerzen zum Gedenken an die Opfer niederlegten. Audioführer Barcelona.
3. AUDIOGUIDE BARCELONA. PARK GÜELL.
Ursprünglich war dieser Park Privateigentum, das von Eusebi Güell erworben wurde, der dort eine Wohnsiedlung für wohlhabende Familien errichten wollte. Güell beauftragte Gaudí mit dem Projekt, der 60 Parzellen, Wege, Viadukte und Treppen entwerfen sollte.
Güell wollte die typischen britischen Wohnsiedlungen nachbilden und nannte ihn daher Park Güell, auf Englisch.
Im Jahr 1902 fand der erste Verkauf statt: Ein Anwalt und Freund von Güell, namens Martín Trias i Domènech, kaufte eines der Grundstücke und ließ sich dort ein Chalet bauen. Zudem ließ José Pardo i Casanovas ein Musterhaus errichten, um den Verkauf anzukurbeln, und Gaudí zog 1906 mit seinem Vater und seiner Nichte dorthin.
Letztendlich führten die Verkaufsbedingungen, schlechte Transportmöglichkeiten und die hohe Exklusivität, die Güell dem Ganzen verleihen wollte, dazu, dass die Arbeiten 1914 mit nur zwei der geplanten 60 Häuser abgebrochen wurden. Danach wurde beschlossen, das Areal für öffentliche Veranstaltungen zu nutzen.
1918, nach Güells Tod, boten seine Erben den großen Park der Stadtverwaltung an, die ihn schließlich erwarb und 1926 als öffentlichen Park eröffnete.
Die markantesten Teile dieses Parks sind die große Drachentreppe, auf der man das typische Bild mit dem Drachen oder den mit Mosaiken bedeckten Salamander findet, die Hypostyle Halle, entworfen für den Markt der Wohnsiedlung, und das Griechische Theater oder die Plaza de la Naturaleza, von wo aus man einen beeindruckenden Blick auf die Stadt hat. Audioführer Barcelona.
4. AUDIOGUIDE BARCELONA. CASA BATLLÓ
Im Jahr 1860 wurde in Barcelona ein neuer Stadtentwicklungsplan namens Plan Cerdà genehmigt, der vorsah, dass der Paseo de Gracia der Ort sein sollte, an dem die angesehensten Familien der Stadt ihren Wohnsitz finden sollten.
In dieser Straße befindet sich die bekannte Casa Batlló. Dieses Gebäude wurde 1877 von Emilio Sala Cortés, einem der Architekturprofessoren von Gaudí, erbaut, zu einer Zeit, als Barcelona noch keine elektrische Beleuchtung hatte.
26 Jahre später kaufte der angesehene Geschäftsmann Don Josep Batlló y Casanovas das Gebäude und beauftragte Gaudí mit der Renovierung seines neuen Hauses. Ursprünglich war geplant, das gesamte Gebäude abzureißen, aber Gaudí entschied sich dagegen und begann zwischen 1904 und 1906 mit der Renovierung.
Gaudí veränderte die Fassade komplett, gestaltete die Innenwände neu und erweiterte den Lichthof, wodurch das Innere des Hauses nahezu einem Kunstwerk glich und es mit viel mehr Funktionalität ausgestattet wurde, was eher einem Haus unserer heutigen Zeit entsprach.
Das Casa Batlló gehörte bis in die 1950er Jahre der Familie Batlló, danach diente es verschiedene Unternehmen als Firmensitz und Privatpersonen, bis es in den 1990er Jahren von der Familie Bernat übernommen wurde, die derzeitigen Eigentümer. Sie waren es, die 1995 das Casa Batlló für Besichtigungen öffneten, Veranstaltungen organisierten und später kulturelle Führungen anboten. Audioführer Barcelona.
5. AUDIOGUIDE BARCELONA. CATEDRAL DE LA SANTA CREU I SANTA EULALIA / KATHEDRALE VON BARCELONA
Es ist bekannt, dass bereits im 4. Jahrhundert eine frühchristliche Basilika existierte, in der sich die Christen während der Verfolgungen von Diokletian-Maximianus zu den Märtyrern Santa Eulalia und San Cucufate flüchteten.
Dokumente aus dem 6. Jahrhundert weisen darauf hin, dass in dieser Kathedrale das Heilige Kreuz verehrt wurde, und es war auch der Ort, an dem die Reliquien der Heiligen Eulalia aufbewahrt wurden.
Im Jahr 1046 ließ der arabische Anführer Almanzor die Stadt Barcelona anzünden und zerstören und mit ihr die Basilika. Im selben Jahr befahl der Graf von Barcelona, Ramón Berenguer der Ältere, den Bau einer romanischen Kathedrale.
Bereits im 13. Jahrhundert, während der Regierungszeit von Jaime II. von Aragon dem Gerechten, wurde der Bau der heutigen gotischen Kathedrale über den Fundamenten der alten frühchristlichen Basilika und der romanischen Kathedrale begonnen und im 15. Jahrhundert unter König Alfons V. von Aragon abgeschlossen.
In der Kathedrale finden wir die Krypta der Heiligen Eulalia, ein junges Mädchen, das im Jahr 304 im Alter von nur 13 Jahren als Märtyrerin für ihren christlichen Glauben starb, sowie die Kapelle des Heiligen Christus von Lepanto, in der ein gekreuzigter Christus zu sehen ist, den die Einwohner Barcelonas besonders verehren. Die Legende besagt, dass sich dieser Christus an Bord des Schiffes von Juan de Austria während der Schlacht von Lepanto befand und inmitten der Schlacht sein Haupt neigte, um nicht von einer Kugel getroffen zu werden, und in dieser erzwungenen Haltung verblieb, wie man ihn heute kennt. Audioführer Barcelona.
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6. AUDIOGUIDE BARCELONA. LA PEDRERA-CASA MILÁ
Die Casa Milá befindet sich auf dem Paseo de Gracia, dem Ort, an dem sich die emblematischsten Gebäude Barcelonas des 20. Jahrhunderts befinden und wo die wohlhabendsten Bürger jener Zeit lebten.
Im Jahr 1905 kaufte das Ehepaar Pere Milà und Roser Segimon einen Turm mit Garten am Paseo de Gracia und beauftragten Gaudí, ihren neuen Wohnsitz zu errichten, um selbst das Hauptgeschoss zu bewohnen und den Rest des Gebäudes zu vermieten. Es wurde als Casa Milà nach dem Namen seines Besitzers benannt, obwohl es später als La Pedrera bekannt wurde wegen seines rustikalen Aussehens, das an einen Steinbruch erinnert.
Es ist heute bekannt, dass Gaudí während der Bauarbeiten das Design ständig änderte, weil er, je weiter die Arbeiten voranschritten, immer eine neue Perspektive für das Gebäude fand. Er überschritt das vorgegebene Budget und hielt sich auch nicht an die Vorschriften der Stadtverwaltung, da der Dachboden und die Dachterrasse höher waren als vorgeschrieben und eine der Säulen der Fassade einen Teil des Bürgersteigs des Paseo de Gracia einnahm.
Als Gaudí erfuhr, dass ein Inspektor das Gebäude besichtigt hatte und er infolgedessen möglicherweise eine Säule entfernen musste, meinte er, dass, wenn dies passieren sollte, er eine Plakette anstelle der Säule anbringen würde, auf der stünde: „Die fehlende Säule wurde auf Anordnung der Stadtverwaltung entfernt.“
Daraufhin änderte die Stadtverwaltung ihre Meinung und erklärte, dass das Gebäude einem Denkmal ähnlich wäre und man sich deshalb nicht strikt an die städtischen Anordnungen halten müsse, obwohl die Familie Milà im Nachhinein 100.000 der alten Peseten zahlen musste, um diese Ausnahme zu legalisieren.
Nach der endgültigen Fertigstellung des Gebäudes verklagte Gaudí das Ehepaar, weil er nach einem vorausgegangenen Streit mit seinem Honorar nicht zufrieden war. Schließlich gewann Gaudí den Rechtsstreit, die Familie Milà musste das Haus hypothekarisch belasten und ihm 105.000 Peseten zahlen, die er am Ende an ein Nonnenkloster spendete.
Die Casa Milà stand lange Zeit leer und ungenutzt, bis sie 1996 restauriert und als Kulturzentrum eröffnet wurde. Seit 2003 ist sie der Sitz der Fundación Catalunya La Pedrera und zeichnet sich durch die von ihr organisierten Aktivitäten und die verschiedenen musealen und öffentlichen Räume aus. Audioführer Barcelona.
7. AUDIOGUIDE BARCELONA. KÖNIGLICHES KLOSTER VON SANTA MARÍA DE PEDRALBES
Im Jahr 1327 beauftragten Königin Elisenda de Montcada und König Jakob II den Bau des, der Heiligen Maria gewidmeten Klosters Pedralbes. Die Königin selbst wählte seinen Standort, ganz in der Nähe des ehemaligen Hofes von Barcelona, aber weit weg vom Trubel der Stadt, da Elisenda dieses Kloster zur Sühne ihrer Sünden und der ihrer Familie nutzen wollte.
Außerdem ordnete sie den Bau eines kleinen Palastes in der Nähe an, um sich dort mit den Frauen ihrer Familie zurückzuziehen, sobald sie verwitwet war. 1328 starb König Jaime II, und Elisenda verlegte all ihr Hab und Gut in ihre neue Residenz, ohne jedoch ihre politischen Aktivitäten und ihre Pflichten gegenüber dem Kloster zu vernachlässigen.
Die erste Gemeinschaft, die das Kloster bewohnte, waren die Klarissen des Konvents San Antonio de Barcelona; insgesamt 14 Nonnen und 15 Novizinnen begannen ihr religiöses Leben im neuen Kloster. Diese Klarissen waren es, denen Königin Elisenda nach ihrem Tod im Jahr 1364 einen Teil ihres Vermögens vermachte, was ihnen große wirtschaftliche Unabhängigkeit und eine einzigartige Bedeutung innerhalb der Kirche verlieh.
Die Einrichtungen des Klosters befinden sich heute in einem sehr guten Zustand. Besonders hervorzuheben sind sein gotischer Kreuzgang, der größte der Welt, die Tageszellen, in denen sich die Klarissen ausruhten, die Kirche mit einem gotischen Altar und die Kapelle San Miguel, die mit Gemälden aus dem Jahr 1346 geschmückt ist.
Während des spanischen Unabhängigkeitskrieges, in Katalonien als Französischer Krieg bekannt, verwandelten die französischen Truppen von Napoleon das Kloster in eine Militärkaserne und nutzten den Kreuzgang als Pferdstall und zum Abstellen der Kanonen, was dazu führte, dass ein Großteil des ursprünglichen Bodens beschädigt wurde. Audioführer Barcelona.
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8. AUDIOGUIDE BARCELONA. SANTA MARÍA DEL MAR
Während der Zeit der bekannten römischen Kolonie Barcino gab es eine kleine christliche Gemeinde außerhalb der Stadtmauern, ganz in der Nähe des Meeres, wo man sagt, dass die Märtyrerin Santa Eulalia im Jahr 303 ursprünglich begraben wurde. Diese Kapelle war bekannt als Santa María de las Arenas und wuchs im Laufe der Jahre, bis schließlich im 7. Jahrhundert ein Tempel mit dem Namen Pfarrkirche Santa María del Mar errichtet wurde.
Sechs Jahrhunderte später, mit dem Wachstum und der Bereicherung der Stadt, wurde beschlossen, eine viel größere Kirche zu errichten, die den damaligen Umbauten im Viertel, das als Villanova del Mar bekannt war, entsprechen sollte. So begann man mit Erlaubnis des Königs Peter III., Steine vom Berg Montjuic für den Bau zu holen und hierher zu transportieren, wobei die meisten Männer des Viertels aktiv am Bau teilnahmen, indem sie die Steine auf ihren Rücken vom Berg bis zum Bauplatz der Kirche trugen. Der erste Stein des Tempels wurde im März 1329 gelegt und es dauerte insgesamt 55 Jahre, bis die Kirche fertiggestellt war. Berühmtheit erlangte diese Kirche auch durch den spanischen Autors Ildefonso Falcones, der mit seinem Buch „Die Kathedrale des Meeres“ den Bau dieses Tempels anhand der Geschichte eines der Steinträger namens Arnau Estañol beschreibt.
Im Laufe der Zeit hat die Pfarrei ihr ursprüngliches Aussehen beibehalten, auch wenn sie aufgrund der anhaltenden Kriege in der Stadt einige Schäden erlitten hatte. Es gab jedoch ein Ereignis, das einen Großteil des Inneren von Santa María del Mar zerstörte, nämlich als während des Bürgerkriegs Anarchisten und Kommunisten am 19. Juli 1936 das Innere des Tempels in Brand steckten. Das Feuer dauerte ganze 11 Tage lang und zerstörte den barocken Altar, alle Bilder sowie alle Archive; der steinerne Bau überlebte und zeugt noch heute mit seinem geschwärzten Aussehen von dieser Tragödie. Audioführer Barcelona.
9. AUDIOGUIDE BARCELONA. PICASSO-MUSEUM
Dieses Museum ist in fünf gotischen Palästen aufgeteilt und beherbergt über 4000 Werke von Pablo Picasso aus der Ausbildungszeit des Künstlers.
Picasso selbst wollte, dass die Werke seiner Jugend dauerhaft in der Stadt Barcelona ausgestellt werden, da seine Familie Ende des 19. Jahrhunderts hierher zog, als Picasso erst 14 Jahre alt war. Seine ersten Ausbildungsjahre verbrachte er in Barcelona, studierte an der Kunstschule La Lonja und stellte seine ersten Werke im Alter von 18 Jahren im Café Els Quatre Gats aus, einem Treffpunkt der damaligen Intellektuellen der Stadt.
Das Picasso-Museum wurde 1963 eröffnet und war das erste Museum, das ausschließlich dem Künstler gewidmet war, und das einzige, das zu seinen Lebzeiten gegründet wurde. Das Museum entstand zunächst aus den Werken der Privatsammlung von Picassos engem Freund Jaume Sabartés i Gual sowie verschiedenen Werken, die in anderen Museen der Stadt verstreut waren. Später kamen weitere Spenden hinzu, um die Sammlung zu vervollständigen, die bekannteste davon war die von Gala und Dalí, die einige Werke aus ihrer eigenen Sammlung für die Gründung dieses Museums stifteten.
Mit dem Wachstum der Sammlung wurde das Museum erweitert, indem die angrenzenden Gebäude angeschlossen wurden, bis es schließlich aus den fünf Palästen bestand.
Heute ist das Picasso-Museum in Barcelona eine weltweite Referenz für das Studium der Zeichnungen und Radierungen des Künstlers bis zu seiner Blauen Periode, so genannt wegen der Palette von Blautönen, die er nach dem Selbstmord seines Freundes Carlos Casagemas im Jahr 1901 in seinen Werken zu verwenden begann. Audioführer Barcelona
10. AUDIOGUIDE BARCELONA. MONTJUIC
Der Berg Montjuic ist eine der zwei natürlichen Erhebungen Barcelonas neben dem Tibidabo. In der Antike wurde er als militärischer Beobachtungsposten genutzt, und aufgrund der Arbeiten für die Weltausstellung 1929 und die Olympischen Spiele 1992, wurde das Gebiet von Montjuic schließlich zu einer Touristenattraktion.
Zu den verschiedenen Orten, die man auf dem Berg Montjuic besuchen kann, gehören:
• Seilbahn: Um auf den Gipfel des Berges zu gelangen, bietet die Seilbahn eine andere Art, die Aussicht auf Barcelona zu genießen.
• Magische Fontäne von Montjuic: Diese Fontäne bietet seit über 80 Jahren eine Licht- und Wassershow, die jeden Besucher fasziniert. Ab 1980 wurde Musik in die Show mit aufgenommen, sodass die Filmmusik von Star Wars, E.T., Der Pate oder einem Disney-Film das Spiel von Licht und Wasser begleiten.
• Schloss Montjuic: Dieses Schloss diente als Verteidigungsanlage Barcelonas gegen äußere Angriffe und später auch als Gefängnis.
• Fundación Joan Miró: Dies ist das einzige Museum, das ausschließlich Joan Miró, dem Meister des Surrealismus, gewidmet ist. Die Sammlung begann mit Werken des Künstlers selbst und wuchs im Laufe der Jahre dank privater Spenden.
• Gärten des Griechischen Theaters: Der bekannteste Teil dieser Gärten ist das Freiluft-Amphitheater, in dem jedes Jahr Aufführungen des Grec-Festivals stattfinden.
• Spanisches Dorf: Diese ungewöhnliche Ecke stellt die schönsten Ecken einiger spanischer Dörfer sehr genau dar.
• Olympischer Ring von Montjuic: Der für die Olympischen Spiele 1992 erbaute Ring besteht aus dem Olympiastadion Lluís Companys, dem Palau Sant Jordi, den Schwimmbädern Bernat Picornell und dem ungewöhnlichen Telekommunikationsturm von Calatrava. Audioführer Barcelona.
11. AUDIOGUIDE BARCELONA. TIBIDABO
Dieser Berg ist eine der zwei höchsten natürlichen Erhebungen Barcelonas. Er ist unter den Einwohnern Barcelonas bekannt als der „Magische Berg“ und auch eine der grünen Lungen der Stadt.
Einige der interessantesten Sehenswürdigkeiten sind:
• Der Freizeitpark Tibidabo: Der älteste in Spanien und einer der ersten, die in Europa gebaut wurden. Noch heute sind einige der ursprünglichen Attraktionen in Betrieb.
• Der Sühnetempel des Heiligen Herzens: Ein monumentales neugotisches Gebäude mit einer Bronzestatue des Heiligen Herzens.
• Der Collserola-Turm: Er wurde extra für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona erbaut und ist 288 Meter hoch. Auf der zehnten Etage, in 115 Metern Höhe, befindet sich eine Aussichtsplattform.
• Das Fabra-Observatorium: Das viertälteste noch aktive Observatorium der Welt. Gegenwärtig konzentriert es sich auf astronomische Forschung und sammelt meteorologische und seismische Daten. Audioführer Barcelona.
12. AUDIOGUIDE BARCELONA. NATIONALMUSEUM FÜR KATALANISCHE KUNST (MNAC)
Dieses Museum befindet sich im Nationalpalast von Montjuic und ist eines der wichtigsten Museen Barcelonas.
Seine Sammlung reicht von der Romanik bis zu zeitgenössischen Werken und umfasst die größte Sammlung romanischer Kunst der Welt.
Der für die Internationale Ausstellung von 1929 erbaute Palast hat eine Fläche von 32.000 Quadratmetern, die in verschiedene Bereiche aufgeteilt sind:
• Romanische Kunst: Eine Sammlung mit weltweit einzigartigen Wandmalereien und wertvollen Werken aus dem 11. und 12. Jahrhundert.
• Gotische Kunst: In diesem Bereich finden sich Wandmalereien, Stein- oder Holzskulpturen und zahlreiche Goldschmiedearbeiten.
• Renaissance- und Barockkunst: Werke großer Künstler wie Tizian, Tintoretto, Piombo, El Greco und Rubens sind hier zu sehen.
• Moderne Kunst: Vom Neoklassizismus bis zu den Avantgarden, umfasst dieser Bereich die wichtigste Sammlung katalanischer Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
• Numismatisches Kabinett Kataloniens: Es besteht aus über 135.000 Exemplaren, mit Münzen, die bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. geprägt wurden sowie heute noch gültige Münzen.
• Kabinett für Zeichnungen und Drucke: Mit über 100.000 Werken, darunter Zeichnungen, Drucke und Plakate, bietet es einen Überblick über einige der repräsentativsten künstlerischen Bewegungen.
• Zu den interessantesten Bereichen des Gebäudes gehören der Ovalsaal, der Thronsaal und die beeindruckende Hauptkuppel. Audioführer Barcelona.
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13. AUDIOGUIDE BARCELONA. PALAU DE LA MUSICA
Der Palau de la Música Catalana wurde vom katalanischen Architekten Lluís Domènech i Montaner entworfen und zwischen 1905 und 1908 erbaut, und war der Sitz des Volkschors Orfeó Català.
Es ist einer der ganz besonderen Konzertsäle der Welt aufgrund seiner hervorragenden Akustik, weshalb bereits eine Vielzahl von renommierten Künstlern auf seiner Bühne aufgetreten sind, wie zum Beispiel Ravel, Strawinsky, Manuel de Falla, Paco de Lucía, Ella Fitzgerald, Woody Allen oder Norah Jones.
Sein Inneres wird durch das natürlich einfallende Licht beleuchtet und wirkt dank der Glasfenster, die den gesamten Saal umgeben, sehr farbenfroh; aber das herausragendste Merkmal ist die von Antoni Rigalt i Blanch entworfene spektakuläre modernistische Glaskuppel, die die Decke der Zuschauertribüne krönt. Außerdem sind der Saal und die Bühne voller Büsten, Reliefs und Skulpturen, die universelle Figuren der klassischen Musik und der katalanischen Volksmusik darstellen und zur Schaffung einer idyllischen Atmosphäre beitragen.
Insgesamt hat der Konzertsaal eine Kapazität für 2.049 Personen. Audioführer Barcelona.
14. AUDIOGUIDE BARCELONA. PLATZ SAN FELIPE NERI
An dem, in einem kleinen Winkel des gotischen Viertels der Stadt gelegenen Platz, befindet sich seit 1750 die barocke Kirche San Felipe Neri, eines der wenigen Beispiele barocker Baukunst, die in Barcelona erhalten sind.
Was besonders auffällt, ist die mit Einschlägen in der Wand übersäte Hauptfassade der Kirche. Am 30. Januar 1938, während des Spanischen Bürgerkriegs, warf die franquistische Armee eine Bombe genau an diesem Ort, wobei sofort 42 Menschen starben, die meisten von ihnen Kinder aus einem nahegelegenen Kindergarten, die im Keller des Klosters Zuflucht gesucht hatten.
Diese Einschläge, die man noch heute an der Kirche sehen kann, sind ein Zeugnis der schrecklichen Kämpfe. 2007 wurde beschlossen, eine Gedenktafel anzubringen: „Zum Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs auf San Felipe Neri. Hier starben 42 Menschen - die meisten Kinder - durch das Handeln der franquistischen Luftwaffe am 30. Januar 1938.“ Audioführer Barcelona.
15. AUDIOGUIDE BARCELONA. PARK CIUTADELLA
Dieser Park wurde anlässlich der Weltausstellung 1888 auf dem Gelände der alten Militärfestung errichtet, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts von Philipp V. befohlen wurde. Große Künstler, darunter Gaudí, arbeiteten an dem Projekt mit.
Mit einer Fläche von 17 Hektar war er viele Jahre lang der einzige öffentliche Park der Stadt und ist heute einer der wichtigsten grünen Lungen.
Mitten im Park gibt es einen Wasserfall, bestehend aus einem riesigen Monumentalensemble, der vom Trevibrunnen in Rom inspiriert wurde, groß angelegte Gartenflächen und Wälder, einen See, ein Gewächshaus, verschiedene Gedenkskulpturen, mehrere Gebäude, darunter das Castillo de los Tres Dragones, in dem sich das Zoologische Museum befindet, sowie der Zoo von Barcelona. Audioführer Barcelona.
16. AUDIOGUIDE BARCELONA. MUSEUM DER GESCHICHTE KATALONIENS (MHC)
Dieses Museum zeigt uns die mehr als zweitausendjährige Geschichte Barcelonas, von der römischen Siedlung Barcino bis in unsere heutige Zeit, und zwar dank archäologischer Funde und verschiedener Interpretationszentren, die die politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Ausstellungsstücke erklären.
Sein Hauptgebäude befindet sich im Haus Padellàs, obwohl es verschiedene Zentren in allen Stadtteilen gibt, in denen die jeweiligen Geschichten der in diesen Vierteln vorhandenen Exponate erzählt wird, wie das Zentrum des Tempels des Augustus oder das Zentrum des jüdischen Viertels El Call.
Es ist bekannt, dass das Haus Padellàs 1931 auf den Platz des Königs verlegt wurde, als Überreste eines Teils der Stadt Barcino entdeckt wurden, ein Fakt, der den Sitz des Museums in diesem Gebäude bestimmte.
Beim Betreten des Museums kann man die Straßen des römischen Barcelonas sehen, die Mauern dieser Epoche, Überreste der ersten christlichen Gemeinde der Stadt oder sogar eine Färberei aus dem 2. Jahrhundert n. Chr.
Das Museum verfügt über eine ständige Ausstellung, aber auch über temporäre Ausstellungen, wie z. B. im Salon del Tinell, dem Ort, an dem, wie man sagt, die Katholischen Könige Kolumbus nach seiner Entdeckung Amerikas empfingen, oder in der Kapelle Santa Ágata del Palau Reial Major, die sich auf demselben Platz befindet. Audioführer Barcelona.
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17. AUDIOGUIDE BARCELONA. GRAN TEATRE DEL LICEO
Dieses Opernhaus ist das älteste und prestigeträchtigste in Barcelona und war in seinen Anfangsjahren das Theater mit der größten Kapazität in ganz Europa. Es dient heute noch als kulturelles und künstlerisches Zentrum.
Es wurde auf den Grundmauern eines alten Trinitarierklosters erbaut, und sein Design war von der kanonischen Form der italienischen Theater inspiriert, insbesondere von der Mailänder Scala. Im Gegensatz zu anderen, in europäischen Städten erbauten Theatern, wurde das Liceo von der Bourgeoisie und nicht von der Monarchie finanziert, da zu dieser Zeit Isabella II. regierte und sie sich weigerte, zu seinem Bau beizutragen, was der Hauptgrund dafür ist, dass das Theater keine königliche Loge hat.
Während seiner mehr als 150 Jahre hat es verschiedene Katastrophen erlitten: 1861 wurde es von einem Feuer heimgesucht, 1893 fand im Inneren des Theaters ein Bombenanschlag von Anarchisten statt, bei dem 20 Menschen starben, und 1994 erlitt es einen zweiten und größeren Brand, der den Hauptsaal zerstörte, der später im Originalstil restauriert und in einigen Aspekten verbessert wurde.
Heute verfügt das Liceo über 2.292 Plätze, verteilt auf das Parkett und 5 Stockwerke mit ihren jeweiligen Logen. Besonders hervorzuheben sind die Eingangshalle mit der großen Treppe und der beeindruckende Spiegelsaal. Audioführer Barcelona.
18. AUDIOGUIDE BARCELONA. EHEMALIGES KRANKENHAUS VON SANTA CREU
Das ehemalige Krankenhaus von Santa Creu war fünf Jahrhunderte lang das allgemeine Krankenhaus Barcelonas und ist heute der Sitz der Bibliothek von Katalonien. Es wurde 1401 erbaut, um die damals sechs vorhandenen Krankenhäuser der Stadt in einem Gebäude zusammenzufassen. Es blieb bis 1926 in Betrieb, als beschlossen wurde, das Krankenhaus in die von Lluís Domènech i Montaner neu errichteten Gebäude zu verlegen.
Einer der letzten Patienten, die im selben Jahr dort behandelt wurden, war Antoni Gaudí. Der berühmte Architekt wurde am 7. Juni von einer Straßenbahn angefahren, als er auf dem Weg zur Kirche San Felipe Neri war. Nach dem Unfall lag er wegen seines damaligen Aussehens, ähnlich dem eines Obdachlosen, und weil er keine Ausweispapiere bei sich trug, mehrere Stunden auf der Straße, bis die Zivilgarde von dem Unfall erfuhr und ihn ins Krankenhaus brachte, ohne zu wissen, wer er war.
Am nächsten Tag stellten die Ärzte fest, dass er mehrere gebrochene Rippen, eine Prellung am rechten Bein und eine schwere innere Blutung hatte, die aufgrund der Verzögerung bei der Einlieferung ins Krankenhaus nicht mehr kontrolliert werden konnte. Mosén Gil Parés, ein enger Freund, identifizierte ihn am selben Tag, aber leider überlebte er den schweren Unfall nicht und starb drei Tage nach seiner Einlieferung.
Heute befindet sich im Obergeschoss die Bibliothek von Katalonien, wo einst die Krankenzimmer waren. Im ersten Stock befinden sich zwei öffentliche Bibliotheken, die früher die Verwaltung, die Küche und die Wäscherei beherbergten. Und schließlich noch das Haus der Genesung, in dem sich heute das Institut d’Estudis Catalans, die Königliche Akademie der Medizin und die ehemalige Krankenhauskapelle befinden, die in ein Ausstellungszentrum umgewandelt wurde. Audioführer Barcelona.
19. AUDIOGUIDE BARCELONA. KRANKENHAUS VON SANTA CREU I SANT PAU
Dieser Krankenhauskomplex wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Lluís Domènech i Montaner und seinem Sohn erbaut. Das Krankenhaus war acht Jahrzehnte lang in Betrieb, bis 2009 ein Restaurierungsprozess seiner Pavillons durchgeführt wurde, da es eine der großen Darstellungen des katalanischen Modernismus ist.
Ziel war es, eine angenehme Atmosphäre während des Aufenthalts der hier eingelieferten Patienten zu schaffen, und ihm gleichzeitig ein modernistisches Aussehen zu verleihen. Rote Backsteingebäude, ähnlich wie Landhäuser, jedes einzelne von ihnen einem anderen Fachbereich des Krankenhauses gewidmet, die miteinander durch unterirdische Pavillons verbunden wurden.
Heute kann man das Krankenhaus besuchen; besonders hervorzuheben ist der Pavillon Sant Salvador, in dem die Geschichte der Medizin in Barcelona gezeigt wird, im Obergeschoss befinden sich die Figur und das Werk des Architekten Lluís Domènech i Montaner, der Pavillon Sant Rafael, durch den man zu den Tunneln gelangt, die die verschiedenen Gebäude miteinander verbinden, und der Pavillon Sant Jordi, in dem eine Ausstellung über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Krankenhauses zu sehen ist. Audioführer Barcelona.
20. AUDIOGUIDE BARCELONA. KOLUMBUS-DENKMAL
Dieses Denkmal wurde 1881 zu Ehren des Entdeckers Christoph Kolumbus errichtet und befindet sich im Hafen von Barcelona, dem Ort, den der Entdecker nach seiner Amerikareise als Einlaufhafen wählte. Sieben Jahre waren nötig, um es fertigzustellen, und es wurde während der Feierlichkeiten der Weltausstellung von 1888 in der Stadt eingeweiht.
Die 60 Meter hohe Säule erhebt die Statue von Kolumbus, die zum Horizont zeigt, und am unteren Teil kann man verschiedene mit der Entdeckung verbundene Skulpturen sowie acht eiserne Löwen sehen, die oft als Fotomotiv für die zahlreichen Touristen herhalten müssen.
Im Inneren der Säule führt ein Aufzug zu einem Aussichtspunkt bis hoch zu den Füßen der Statue, von wo aus man einen Rundumblick auf die Stadt Barcelona hat. Audioführer Barcelona.
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